Wie muss ein Gebäude beschaffen sein, damit es sich in ein historisch gewachsenes Gründerzeitviertel harmonisch einfügt und trotzdem nicht seinen zeitgemäßen Charakter verliert? Mit dieser Frage sahen sich die Zürcher Architekten huggen berger fries bei ihrem Entwurf für ein Mehrfamilienhaus in Wiedikon, einem Stadtteil von Zürich, konfrontiert. Ganz in der Nähe des ruhigen und idyllischen Idaplatzes errichteten sie ein Gebäude, das die schwierige Verbindung von Alt und Neu vor allem in der Neuinterpretation des alten Stils schafft. |
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An der Zurlindenstrasse nimmt der Neubau die Traufkanten seiner Nachbarn auf und ver-vollständigt so die Straßenflucht. Dank der keramischen Bekleidung schimmert die vorgehängte, hinterlüftete Fassade je nach Lichteinfall bräunlich-schwarz bis silbrig. |
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Alle Geländer am Gebäude sind als florales Muster gestaltet. |
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