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Verotec setzt Zeichen für Schutz und Arbeitssicherheit

OHRIS Zertifikatsübergabe bei Verotec Bild in voller Größe anzeigen

Harald Pfänder, Leiter Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Schwaben (links) überreichte Iris Holzinger und Betriebsleiter Gerhard Datismann das OHRIS-Zertifikat.

Verotec wurde am 2. Februar 2016 mit dem OHRIS-Zertifikat für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit ausgezeichnet. Damit setzt der Leichtbauplattenhersteller als erstes Unternehmen der Sto-Gruppe auch nach außen hin ein Zeichen für die Schaffung gesundheitsfördernder Arbeitswelten.


Sichere und gesunde Arbeitsumgebungen zu gestalten ist tief im Selbstverständnis der Sto-Gruppe verankert. Dass dies nicht nur in technischen oder produktionslastigen Betrieben relevant ist zeigt die deutschlandweit steigende Zahl von Arbeitsausfällen aufgrund von chronischen oder psychischen Gesundheitsproblemen.


Als mittelständischer Arbeitgeber mit Produktionsbetrieb und Verwaltungsbereich hat Verotec die Verantwortung für diese Themen schon vor langer Zeit übernommen. Der Lauinger Baustoffhersteller sorgt dafür, dass technisch einwandfreie Arbeitsgeräte eingesetzt werden, Produktionsanlagen regelmäßig überprüft und gewartet werden und dass Mitarbeiter im Umgang mit Gefahrstoffen geschult sind. In den Sicherheits- und Brandschutzunterweisungen steht vor allem der Mensch im Mittelpunkt. Denn um sicherheitsbedingten Arbeitsunfällen, berufsbedingten chronischen Erkrankungen oder Burnout vorzubeugen, verpflichtet sich Verotec selbst, seine Mitarbeiter regelmäßig zu informieren, zu schulen und diese Werte vor allem im Führungsverhalten auf allen Ebenen umzusetzen.


Feierliche Zertifikatsübergabe

Im Dezember 2015 entschied sich Verotec deshalb, seine Arbeitsschutz- und -sicherheitsprozesse der Prüfung im Rahmen des OHRIS-Systems zu unterziehen. Nach bestandener Prüfung wurde das Zertifikat am 2. Februar 2016 im feierlichen Rahmen durch den Leiter des Gewerbeaufsichtsamts der Regierung von Schwaben, Herrn Pfänder überreicht.


„Um die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter weiterhin erfolgreich zu gewährleisten, wollten wir herausfinden, ob unsere Sicherheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen ausreichend im Unternehmen verankert sind oder ob es Verbesserungsbedarf gibt. OHRIS hat uns hierfür hilfreiche Tools zur Überprüfung an die Hand gegeben. Durch die aktive Beteiligung der Belegschaft an diesem Prozess haben wir nun die Sicherheit und Bestätigung bekommen, dass unsere Maßnahmen tatsächlich greifen.“, freut sich Gerhard Datismann, Betriebsleiter und Initiator des Projekts.


Hierbei bedankt sich Datismann für die Unterstützung bei der Einführung des OHRIS-Systems bei Klaus Lehmann, Managementbeauftragter für kontinuierliche Verbesserungsprozesse bei der Sto SE & Co. KG aA, bei Josef Häusler, Fachkraft für Arbeitssicherheit der Firma Verotec und nicht zuletzt bei seiner Assistentin und Verotec-Qualitätsmanagementbeauftragten Iris Holzinger, die den Prozess maßgeblich operativ im Unternehmen umgesetzt hat – angefangen bei der Beschreibung von Arbeitsschutzzielen, Prozessen und Arbeitsregeln über die intensive Vorbereitung und Begleitung interner und externer Audits bis hin zur Schulung der Führungskräfte.

Über OHRIS

OHRIS

OHRIS (Occupational Health- and Risk-Management System) ist ein Arbeitsschutz-Managementsystem-Konzept zur nachhaltig wirksamen Verbesserung des Schutzes der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Gefahren und der Sicherheit technischer Anlagen. Entwickelt wurde es gemeinsam von der bayerischen Gewerbeaufsicht und der Wirtschaft.